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DemoPiK als Nachfolger von PiK

Ab April 2013 rücken mit DemoPiK - „Demografischer Wandel und Personalentwicklung im Kfz-Gewerbe in Schleswig-Holstein“ - der demografische Wandel und eine demografiorientierte Personalarbeit noch stärker ins Zentrum unserer Fortbildungs- und Qualifizierungskonzepte. Das Projekt läuft bis Ende Juni 2014.

Menschen verstehen

Das Buch zum PiK-Projekt "Menschen verstehen" - Ein Handbuch für die Personalentwicklung im Kfz-Gewerbe - ist erschienen.

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PiK - Abschlussveranstaltung

Am 19.03.2013 fand in Rendsburg die Abschlussveranstaltung des PiK-Projekts statt. Das Programm und einzelne Vorträge finden Sie hier: Veranstaltungen

Das Projekt DemoPiK und der Vorgänger PiK

Ab April 2013 knüpft das Projekt "Demografischer Wandel und Personalentwicklung im Kfz-Gewerbe in Schleswig-Holstein" - DemoPiK - nahtlos an das Vorgänger-Projekt PiK (Personalentwicklung im Kfz-Gewerbe) an. PiK lief vom April 2010 bis März 2013.

Im Zuge der demografischen Entwicklung hat sich die Alters- und Qualifikationsstruktur der Erwerbstätigen in Deutschland in den letzten Jahren verschoben und wird sich in den nächsten Jahren noch deutlicher verändern. Während der Anteil älterer Beschäftigter steigen wird, werden aus den geburtenschwachen Jahrgängen weniger junge Menschen in das Erwerbsleben eintreten. Die aus dieser Entwicklung resultierenden personal- und betriebswirtschaftlichen Auswirkungen sind schon heute in vielen Unternehmen des Kfz-Gewerbes spürbar. Angesichts der veränderten Altersstrukturen muss dem Thema alters- und alternsgerechtem Arbeiten in den Betrieben des Kfz-Gewerbes ein wachsender Stellenwert eingeräumt werden. Die Unternehmen müssen sich auf ältere Belegschaften einstellen und lebensbegleitendes Lernen der Mitarbeiter fördern, um im Wettbewerb ständiger Innovation bestehen zu können. Beschleunigte technologische und ökonomische Entwicklungen erhöhen den Anpassungsdruck auf die Beschäftigten und somit die Gefahr von Qualifikationsrückständen.

Das Projekt PiK - Personalentwicklung im Kfz-Gewerbe - wurde ursprünglich von der IG Metall Bezirk Küste und dem Kfz-Verband Schleswig-Holstein entwickelt. PiK sowie auch DemoPiK richten sich an Betriebe und ArbeitnehmerInnen im Kfz-Gewerbe in Schleswig-Holstein, denen im Rahmen der Sozialpartnerinitiative "weiterbilden" passgenaue Weiterbildungskonzepte angeboten werden. Es ist die gemeinsame Überzeugung der beiden Sozialpartner IG Metall Bezirk Küste und Tarifgemeinschaft des Kfz-Gewerbes in Schleswig-Holstein e.V., dass eine Unterstützung der Betriebe des Kfz-Gewerbes in Schleswig-Holstein im Bereich ihrer Personalentwicklungsstrukturen und bei der Qualifizierung ihrer Mitarbeiter notwendig ist und sowohl den Betrieben als auch den Mitarbeitern hilft.

Ziel des Projektes DemoPiK ist es, gemeinsam mit den betrieblichen Akteuren Strategien zur Bewältigung der Herausforderungen des demografischen Wandels zu entwickeln und umzusetzen. Es sollen Fortbildungs- und Qualifizierungskonzepte entstehen, die einen wesentlichen Erkenntnisgewinn für eine demografieorientierte Personalarbeit in Unternehmen (vorzugsweise in KMU) liefern. Die Konzepte werden aufbauend auf z.B. Altersstrukturanalysen und Weiterbildungsbedarfsanalysen in einer begrenzten Anzahl von Pilotbetrieben exemplarisch entwickelt.

Durch Transferveranstaltungen und Öffentlichkeitsarbeit sollen die Erfahrungen der Pilotbetriebe den anderen Betrieben der Branche zugänglich gemacht werden.

Für die Bewältigung des demografischen Wandels bedarf es neben der innerbetrieblichen Personalentwicklung und Weiterbildungsorganisation eines Angebotes an fachlichen Seminaren, die die Belegschaften befähigen, die wachsenden Herausforderungen des Marktes zu bewältigen. Geplant sind neben den betrieblichen Projekten daher fachspezifische Fortbildungen im technischen und kaufmännischen Bereich, sprachliche Fortbildungen, Gesundheitsprävention etc.

Die Teilnahme an DemoPiK-Seminaren ist aufgrund der Förderung durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds in der Regel kostenlos. Die Betriebe müssen ihre Mitarbeiter lediglich während der regulären Arbeitszeit für die Teilnahme freistellen und dieses dokumentieren.

Projektpartner

Das DemoPiK-Projektteam setzt sich aus MitarbeiterInnen der Unternehmensberatung Wilke, Maack und Partner und der Wirtschaftsgesellschaft des Kfz-Gewerbes Schleswig-Holstein/Mecklenburg-Vorpommern zusammen. Branchenkenner der beiden Sozialpartner IG Metall Bezirksleitung Küste und Tarifgemeinschaft des Kfz-Gewerbes in Schleswig-Holstein e.V. bilden einen Beirat, der das Projekt inhaltlich begleitet, evaluiert und die Qualität sicherstellt.

Das Projekt DemoPiK wird im Rahmen des Programms „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.